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The Piper At The Gates Of Dawn 1967
A Saucerful Of Secrets 1968
Ummagumma 1969
More 1969
Atom Heart Mother 1970
Meddle 1971
Obscured By Clouds 1972
Dark Side Of The Moon 1973
Wish You Were Here 1975
Animals 1977
The Wall 1979
The Final Cut 1983
A Momentary Lapse Of Reason 1987
The Division Bell 1994
Pulse 1995 (Live)
The Endless River 2014
- Let There Be More Light (Waters) – 5:38 min
- Remember A Day (Wright) – 4:33 min
- Set The Controls For The Heart Of The Sun (Waters) – 5:28 min
- Corporal Clegg (Waters) – 4:13 min
- A Saucerful of Secrets (Waters/Wright/Mason/Gilmour) – 11:52 min
- Something Else – 3:59 min
- Syncopated Pandemonium – 3:03 min
- Storm Signal – 1:37 min
- Celestial Voices – 3:13 min
- See-Saw (Wright) – 4:36 min
- Jugband Blues (Barrett) – 3:00 min
A Saucerful of Secrets ist das zweite Album der britischen Rockband Pink Floyd. Aufgenommen in den Abbey Road Studios von EMI in London von Oktober 1967 bis April 1968, wurde das Album am 28. Juni 1968 veröffentlicht. Aus kommerzieller Sicht war das Album weniger erfolgreich als sein Vorgänger The Piper at the Gates of Dawn: In den britischen Charts schaffte das Album lediglich Platz 9, in den USA ist es bis heute das einzige Pink-Floyd-Album, das die Charts nie erreichte.
Einordnung und Hintergründe
In die Entstehungszeit des Albums fällt die starke Zunahme der psychischen Probleme des Bandgründers, Leadgitarristen und Sängers Syd Barrett. Besonders deutlich wurde dies bei den letzten mit Barrett eingespielten und von diesem komponierten Songs Scream Thy Last Scream und Vegetable Man, die die Band für ungeeignet für das Album hielt und die erst 2018 offiziell veröffentlicht wurden. Da Barrett immer unzuverlässiger und unberechenbarer wurde, beschlossen die restlichen Musiker, einen zweiten Gitarristen in die Band zu holen. Die Wahl fiel zunächst auf den Musiker Jeff Beck, dessen Engagement sich jedoch als zu kostspielig herausstellte. Daraufhin wurde David Gilmour gefragt. Gilmour, ein alter Freund der Band und speziell von Barrett, trat der Band während der laufenden Aufnahmen zu A Saucerful of Secrets im Januar 1968 zuerst als Unterstützung, später als Ersatz Barretts bei. In späteren Interviews erinnerten sich die Bandmitglieder daran, dass man sich anfangs nicht von Barrett trennen wollte. Zunächst war geplant, mit fünf Musikern weiterzumachen. In Situationen, in denen Barrett offensichtlich nicht in der Verfassung war, ein Konzert zu spielen oder eine Aufnahme zu machen, habe man ihn jedoch vorsichtshalber zu Hause gelassen. Irgendwann sei die Band von vornherein ohne Barrett zu Auftritten gefahren, was die Situation mit der Zeit für alle offensichtlich werden ließ. Die letzten Aufnahmen zu A Saucerful of Secrets wurden daher komplett von Gilmour eingespielt. Offiziell wurde am 6. April 1968 die Trennung von Pink Floyd und Syd Barrett bekannt gegeben.
Auf A Saucerful of Secrets hört man im Titel Corporal Clegg zum ersten Mal den Drummer Nick Mason als Sänger. Da die Musiker die Aufnahme im Nachhinein nicht für gelungen hielten, verzichtete Mason bei den späteren Alben weitgehend auf Leadgesang.
Das Albumcover war die erste Arbeit von Hipgnosis. Pink Floyd waren nach den Beatles die zweite Band, der von EMI das Recht eingeräumt wurde, einen eigenen Designer zu engagieren.
LP-Cover "A Saucerful Of Secrets" 1968


