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High Voltage 1975
Dirty Deeds Done Dirt Cheap 1976
Let There Be Rock 1977
Powerage 1978
Highway To Hell 1979
Back In Black 1980
For Those About To Rock (We Salut You)" 1981
Flick Of The Switch 1983
Fly On The Wall 1985
Blow Up Your Video 1988
The Razors Edge 1990
Ballbreaker 1995
Stiff Upper Lip 2000
Black Ice 2008
Rock Or Bust 2014
Power Up 2020
If You Want Blood (You've Got It) Live 1978
Live At River Plate 2012
Titelliste
- Hells Bells (Angus Young, Malcolm Young, Brian Johnson) – 5:11
- Shoot to Thrill (Angus Young, Malcolm Young, Brian Johnson) – 5:17
- What Do You Do for Money Honey (Angus Young, Malcolm Young, Brian Johnson) – 3:35
- Givin the Dog a Bone (Angus Young, Malcolm Young, Brian Johnson) – 3:31
- Let Me Put My Love into You (Angus Young, Malcolm Young, Brian Johnson) – 4:15
- Back in Black (Angus Young, Malcolm Young, Brian Johnson) – 4:15
- You Shook Me All Night Long (Angus Young, Malcolm Young, Brian Johnson) – 3:30
- Have a Drink on Me (Angus Young, Malcolm Young, Brian Johnson) – 3:58
- Shake a Leg (Angus Young, Malcolm Young, Brian Johnson) – 4:05
- Rock and Roll Ain’t Noise Pollution (Angus Young, Malcolm Young, Brian Johnson) – 4:16
Back in Black (englisch für „Zurück in Schwarz“) ist das sechste international veröffentlichte Studioalbum der australischen Hard-Rock-Band AC/DC. Es wurde am 25. Juli 1980 veröffentlicht und war das erste Album mit dem Sänger Brian Johnson, der den fünf Monate zuvor verstorbenen Bon Scott ersetzte. Das Album widmete die Band ihrem ehemaligen Leadsänger. Das Album ist mit über 50 Millionen verkauften Tonträgern nach Michael Jacksons Thriller das zweitmeistverkaufte Album der Welt sowie das erfolgreichste Hardrockalbum bislang.
Hintergrund
Die Suche nach einem neuen Sänger
AC/DC befand sich seit Anfang Januar 1980 in Vorproduktion für das nächste Album, als Bon Scott am 19. Februar 1980 tot in einem Auto aufgefunden wurde. Ob Scott für das Album bereits Songtexte geschrieben hatte, ist umstritten. Nach seinem Tod wurde zunächst nicht mit einem Wiederaufleben der Band gerechnet, die 1979 mit Highway to Hell berühmt geworden war. Doch bereits Ende Februar 1980[1] begannen Angus und Malcolm Young sich nach einem neuen Sänger umzusehen und begründeten dies mit den mutmaßlichen Wünschen Scotts und mit der Ermutigung durch Scotts Eltern. Die Sänger, die vorsingen durften, wurden meist von den beiden persönlich ausgesucht; allerdings gab es Ausnahmen wie etwa Brian Johnson, der den Brüdern Young durch seine ehemalige Band Geordie bekannt war. Nach mehrmaligen Vorschlägen ihres Produzenten ließen sie Johnson vorsingen. Dort sang er, mit Gitarrenunterstützung der Brüder Young, den AC/DC-Klassiker Whole Lotta Rosie und außerdem Nutbush City Limits von Ike und Tina Turner. Daraufhin wurde Johnson am 8. April 1980, knapp zwei Monate nach Bon Scotts Tod, zum neuen Leadsänger von AC/DC ernannt.
Aufnahmen und Entstehung
Back in Black wurde in den Compass Point Studios auf Nassau (Bahamas) unter der Leitung des Produzenten Robert John „Mutt“ Lange getextet, eingespielt und aufgenommen. Laut übereinstimmenden Berichten der Band, des Toningenieurs und des Produzenten war You Shook Me All Night Long der erste Song, der aufgenommen wurde. Danach folgte wohl der Titelsong Back in Black, dessen Riff Malcolm bereits während der Highway-to-Hell-Tournee eingefallen war. Rock and Roll Ain’t Noise Pollution war der letzte Song, der aufgenommen wurde. Hier ist bis heute umstritten, wer Urheber des Liedes ist. Die letzte Freundin Bon Scotts behauptet bis heute, dass dieser den Song geschrieben habe, nachdem sich ein Nachbar bei ihnen über die laute Musik aus ihrer Wohnung beschwert hatte, während Angus Young, Malcolm Young und Brian Johnson angeben, ihnen sei der Song während einer Kneipentour auf den Bahamas eingefallen. Aber auch wegen der anderen Songs gibt es Unklarheiten, inwiefern Bon Scott noch darauf Einfluss hatte. Angus und Malcolm Young hatten bereits kurz nach dem Erscheinen des Albums mitgeteilt, ab Anfang Januar 1980 mit Bon eine Art „Vorproduktion“ für ein neues Album begonnen zu haben. Oft wurde in einschlägigen Fachzeitschriften behauptet, dass nach dem Tod von Bon Scott Aufzeichnungen von Songtexten aus dessen Wohnung entfernt worden waren.
LP-Cover "Back In Black" 1980


